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Anwohnerinitiative Dötlinger Straße


ALDI und Grundstückseigner missachten fahrlässig Lärmschutzrichtlinien
 
Um was geht es? An der Dötlinger Straße in Woltmershausen sollen drei neue Märkte gebaut werden. Der Be- und Entladebereich des neu geplanten ALDI-Marktes ist nur 25 Meter von unseren Schlafzimmerfenstern in der Dötlinger Straße und am Hempenweg entfernt. Ein neuer Drogerie- und Getränkemarkt sowie ein Parkdeck auf dem Drogeriemarkt  werden die sowieso schon bestehenden Lärmquellen an unseren Straßen über die Maßen anwachsen lassen. Dazu kommt weiter ansteigender Lastwagen- und PKW- Verkehr samt Luftverpestung in unserem Quartier, in dem viele Kinder wohnen. Die berechneten Immissionswerte übersteigen an vielen Stellen die für die Erhaltung der Gesundheit wichtigen Werte von 65 dB (A).  
 
Was wünschen wir? Es geht für uns um mehr Lärmschutz. Wir wollen ALDI nicht verhindern. Dazu gehört u.a.: Eine komplette Einhausung der Be- und Entladezone,- eine entscheidend lärmreduzierte Einhausung der Einkaufswagensammelbox und des Müllverwertungsbereiches ,- keine Nachtanlieferung von Zeitungen und anderen Waren,- Akzeptanz des neuen Getränkemarktes nur, wenn ALDI uns in der Lärmreduzierung weiter entgegenkommt,- neue Verhandlungen mit ALDI, Grundstückseigentümer und potentiellen Investoren für Drogerie und Getränkemarkt.
 
Gegenwärtiger Stand: ALDI hat in zähen Verhandlungen Zugeständnisse an uns gemacht. Dafür sind wir dankbar. Doch unsere Gesundheitsbedürfnisse sind nach wie vor sehr unzureichend berücksichtigt. Die Normen und Grenzwerte dafür werden von unseren Verhandlungspartnern ignoriert. Ist ALDI so arm, dass es nicht mal eine komplette Einhausung der Be- und Entladezone und andere Aspekte des Lärmschutzes finanzieren kann? Zu Anfang wurde groß die Dialogwilligkeit unserer Verhandlungspartner betont. Davon ist dann im letzten halben Jahr nicht viel übrig geblieben. Ein Gegengutachten weist &dbquo;erhebliche Mängel am für die Baugenehmigung entscheidenden Gutachten nach. U.a. deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als Nachbarschaftswiderspruch gegen den Neubau von ALDI beim Senator für BUV einzulegen. Vom Beirat Woltmershausen erhalten wir bis jetzt so gut wie keine Unterstützung. Im Gegenteil: Beiratssprecherin Frau Wangenheim (SPD) zu unseren Bedürfnissen nach mehr Lärmschutz: &dbquo;…dort hätte auch eine Schmiede gebaut werden dürfen, ohne dass jemand etwas dagegen hätte unternehmen können.
 
Wie weiter? Die Anwohnerinitiative (bestehend aus ca. 20 Mitgliedern) wird weiter auf verschiedenen Ebenen (Beirat; Medien; direkte Aktionen; neue Verhandlungen mit ALDI, Grundstückseigener, andere Investoren; Gericht, Gespräche mit Bausenator, Bürgermeister und einflussreichen Politikern alles Parteien) um ihre Rechte kämpfen, Zusammenschluss mit anderen Bürgerinitiativen. Wenn wir nicht mehr Lärmschutz bekommen, werden wir für unsere Rechte weiter eintreten. Eine gemütliche Nachbarschaft mit den neuen Märkten ohne mehr Lärmschutz wird es nicht geben.
 
Kontakt:
gholzapfel@uni-bremen.de