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Rettet die Wolfskuhlensiedlung

Initiative "Rettet die Wolfskuhlensiedlung!"
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Wolfskuhlensiedlung ist ein kleines geschlossenes Wohnquartier westlich der Kattenturmer Heerstraße direkt hinter dem Flughafen, z.Zt. leben hier ca. 460 Menschen, viele von ihnen bereits in 2. oder 3. Generation. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen beträgt nahezu 25 %, Tendenz steigend. Das soziale Gefüge ist somit gut auf die Zukunft ausgerichtet.

Die Wolfskuhlensiedlung bietet den hier lebenden Menschen ein Zusammenleben in über Jahrzehnten gewachsenen Strukturen mit einem guten nachbarschaftlichen Klima. Neu zugezogene Familien werden schnell einbezogen. Die Siedlung ist somit ein wichtiger Baustein für die soziale Struktur in Obervieland.
 
Die ersten Häuser entstanden in den 50er Jahren, wurden zumeist in Eigenarbeit gebaut. Wo heute Siedlungshäuser stehen, war zuvor Parzellengebiet. Der damalige Bürgermeister Kaisen trug wesentlich dazu bei, dass angesichts der Wohnungsnot nach dem Krieg, Menschen hier die Möglichkeit erhielten, sich ein Haus zu bauen. "Gartenheimgebiet" hieß der Plan, mit dem diese Möglichkeit geschaffen wurde. Ein Großteil der damaligen Siedler musste  an anderer Stelle weichen, einige wurden enteignet (Seehausen, Werder, Kattenturm).

 
Die Pläne für den Bau der A 281, BA 2.2 zum Zubringer Arsten und eine Bundesstraße zur A 1 nach Brinkum (B6n) bedrohen die Menschen und die Zukunft der Siedlung.

 
Mit dem Beginn des 1. Planfeststellungsverfahrens für den Bauabschnitt 2.2 Anfang März 2007 wurde die Initiative "Rettet die Wolfskuhlensiedlung!" gegründet. Zum aktiven Kreis gehören ca. 20 Personen. Fast zeitgleich erfolgte der Zusammenschluss mit weiteren Bis und Kleingartenvereinen zur "Vereinigung der Bürgerinitiativen Obervieland/Huckelriede für eine menschengerechte A281". www.a281-menschengerecht.de

 
Trotz 600 Einwendungen, eines Runden Tisches und vieler öffentlicher Proteste ergeht am 12.4.2009 ein Planfeststellungsbeschluss, in dem weiter ein "Monsterknoten" mit hoch geführter Autobahn vor dem Wohngebiet Huckelriede und eine zusätzliche Autobahnabfahrt auf die Kattenturmer Heerstraße vorgesehen ist.

 
Dieser Planfeststellungsbeschluss wurde von Betroffenen mit Unterstützung der Vereinigung und des Fördervereins VMVS e.V. erfolgreich vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beklagt. Das Gericht erklärte ihn am 24.11.2010 für "rechtswidrig und nicht umzusetzen".

 
In einem weiteren Runden Tisch sollten darauf hin die Pläne überarbeitet werden. Es gelingt ein Kompromiss, dem auch die beteiligten Vertreter der Vereinigung zustimmen: die "Variante 4 Süd" mit einem Tunnel vor Huckelriede und ohne zusätzliche Abfahrt auf die Kattenturmer Heerstraße.
 
Die Vereinigung stellt aber drei Bedingungen
:
 
Entlastung für das Wohngebiet Huckelriede
 
Das historische Anwesen Plate an der Neuenlander Straße kann unter menschenwürdigen Bedingungen weiter bewohnt werden
 
Eine B6n wird als Unterfahrung der Start- und Landebahn des Flughafens an der Wolfskuhlensiedlung vorbei geführt.
 
Mit einem danach zwischen Bremen und dem Bundesverkehrsministerium ausgehandelten Kompromiss vom Kompromiss bleibt nur noch die zumindest vorübergehende Entlastung des Wohngebietes Huckelriede erhalten. Statt eines Tunnels unter dem Grundstück sollen jetzt ein offener Trog und ebenerdige Auf- und Abfahrten direkt hinter dem Wohnhaus Plate verlaufen.

Und: Der Bund besteht darauf, dass schon beim Bauabschnitt 2.2 Vorbereitungen für eine B 6n am Flughafen vorbei getroffen werden. Dieser Trasse würden mindestens sechs Wohnhäuser und 30 Kleingärten zum Opfer fallen und große Teile der Siedlung wären Lärmnotstandsgebiet.
 
Bausenator Lohse reicht 2013 für den neuen Bundesverkehrswegeplan 2 Entwürfe im Bundesverkehrsministerium ein, die Bremer Vorzugsvariante unter dem Flughafen hindurch und eine Flughafenumfahrungsvariante. Einstimmige Beschlüsse in der Bürgerschaft zuvor sahen aber genau das Gegenteil vor: "B6n" nur unter der Landebahn des Flughafens hindurch oder gar nicht.

 
Mit diesem Verrat ist die Wolfskuhle wieder und weiter in ihrer Existenz bedroht.

 
Die Wolfskuhleninitiative und die Vereinigung der Bürgerinitiativen sind deshalb wieder zu ihrer Grundposition zurückgekehrt. Wir wollen überhaupt keine Autobahn zum Zubringer Arsten. Wenn überhaupt, so ist die Autobahn unter dem Flughafen hindurch direkt zur A 1 nach Brinkum zu schließen.

 
Zurzeit (April 2014) laufen die Vorbereitungen für ein neues Planfeststellungsverfahren für den Bauabschnitt 2.2. Das Verkehrsressort hofft, im Sommer 2015 mit dem Bau beginnen zu können.

 
Wir werden weiter versuchen, das mit allen fachlichen, politischen und ggfls. auch rechtlichen Mitteln zu verhindern. Gemeinsam mit den Vertretern der anderen BIs setzen wir weiter auf die Veränderung der Pläne, um die Hauptziele der Autobahn zu erreichen:

Entlastung und Schutz von Wohngebieten vor Lärm und Abgasen und Verbesserungen für den Verkehr. Damit wehren wir uns auch gegen die Verschwendung von Steuergeldern für überflüssige und schädliche Straßenbauprojekte.
 
Kontakt für die Initiative "Rettet die Wolfskuhlensiedlung!"
 
Renate Neumann-Breeger,
renate_neumann@web.de
Frank Poser, fkkgPoser@t-online.de
 
Auf jeden Fall lohnend für weitere Infos die Website der Vereinigung:
 
www.a281-menschengerecht.de
Siedlung
Vorbereitung_fuer_Wolfskuhlenfuehrung