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Vereinigung der Bürgerinitiativen für eine menschengerechte A

281


 
 
 
 
 
Vereinigung der Bürgerinitiativen für eine menschengerechte A 281
 
Im März 2007 schlossen sich Bürgerinitiativen und Kleingärtnervereine aus dem Bremer Süden zusammen, um gemeinsam für eine verkehrs- und menschengerechte Planung der A 281 einzutreten. Konkreter Anlass war das Planfeststellungsverfahren für den Bauabschnitt 2.2 vom Neuenlander Ring zum Zubringer Arsten.
Nach 600 Einwendungen, einem weitgehend ergebnislosen Runden Tisch und vielen Aktionen und Gesprächen wurde im April 2009 gegen den Protest der Anwohnerinnen und Anwohner ein Planfeststellungsbeschluss gefasst: Mit einer hoch geführten Autobahn vor dem Wohngebiet Huckelriede und einer zusätzlichen Autobahnabfahrt (Querspange) auf die Kattenturmer Heerstraße. Diese Konstruktion wurde als "Monsterknoten" berühmt und berüchtigt.
Das Bundesverwaltungsgericht erklärte diesen Planfeststellungsbeschluss nach von der Vereinigung unterstützten Klagen der von Enteignung bedrohten Familien an der Neuenlander Straße und von Lärmbetroffenen im November 2010 für "rechtswidrig und nicht umzusetzen".
Daraufhin setzte das Verkehrsressort einen neuen Runden Tisch mit breiter Beteiligung ein.
 
Die Vereinigung vertrat an ihm wie schon beim ersten Runden Tisch die Auffassung: Eine Autobahn zum Zubringer Arsten ist verkehrlich überflüssig und schadet mehr als sie nützt. Die vorhandenen Verkehrsprobleme auf der Neuenlander Straße können schneller und kostengünstiger dadurch gelöst werden, dass am Ende des Bauabschnitts 2.1 endlich die schon 2002 beschlossene vierspurige Auf- und Abfahrt gebaut wird. Der Autobahnring muss, wenn überhaupt, unter dem Flughafen hindurch zur A 1 nach Brinkum geschlossen werden.
 
Dafür ist bisher zusätzlich eine Bundesstraße 6n vorgesehen.
Weil wir mit unserer Position allein standen, haben wir trotz allem einem Kompromiss zugestimmt: einem Bauabschnitt 2.2 nach Arsten mit Tunnel vor Huckelriede und ohne Querspange auf die Kattenturmer Heerstraße. Bedingungen dafür: das historische Anwesen Neuenlander Straße 131 muss unter menschenwürdig bewohnbaren Bedingungen erhalten bleiben und die Bundesstraße 6n wird unter dem Flughafen hindurch gebaut oder gar nicht.

Diese beiden Bedingungen wurden inzwischen von Planern und Politik verraten. Der Senat reichte im Frühjahr 2013 für den nächsten Bundesverkehrswegeplan für die B 6n sowohl eine Flughafenuntertunnelungs- als auch eine Flughafenumfahrungsvariante durch die Wohnsiedlung und die Kleingärten in der Wolfskuhle ein. Das Bundesverkehrsministerium möchte die kostengünstigere Lösung am Flughafen vorbei und entscheidet allein darüber, welche Variante in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird. Damit ist klar: eine B 6n unter dem Flughafen hindurch wird es niemals geben.
 
Die Vereinigung ist deshalb zu ihrer Ausgangsposition zurückgekehrt und wird auch den Bauabschnitt 2.2 fachlich, politisch und rechtlich bekämpfen. Den Menschen in der Nachbarschaft der Trassen droht sonst das Schlimmste aller Welten.
 
Zurzeit (April 2014) bereitet das Verkehrsressort ein neues Planfeststellungsverfahren für den Bauabschnitt 2.2 vor. Es soll im Frühjahr 2015 abgeschlossen werden. Die Autobahn zum Zubringer Arsten soll bis Ende 2019 fertig sein. Wir werden versuchen, das zu verhindern.
 
Weitere Informationen und den jeweils neuesten Stand finden Sie auf
www.a281-menschengerecht.de
 
Kontakt:
Norbert Breeger, Kohlhöfenerweg 26, 28277 Bremen, Telefon: 0421-8728908
E-Mail:
a281@arcor.de
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